Sonntag, 17. Januar 2016

Wie wichtig ist RESILIENZ für den Projekterfolg?





Beispiel 1:





"Im Jahr 2005 bekamen wir vom damaligen SAP-Vorstandsvorsitzenden Henning Kagermann zum ersten Mal den Auftrag, unseren Extranetauftritt für die Partner zu erneuern.
...
Begeistert machten wir uns ans Werk.
...
Dann änderten sich die Prioritäten des Vorstands, das Projekt wurde auf Eis gelegt. 2008 sollten wir uns wieder an die Arbeit machen - und wieder wurden wir gestoppt.
...
2011 erhielten wir erneut ein Vorstandsmandat.

Beim dritten Anlauf wollten wir vieles anders und besser machen. Wir warfen unser gewohntes Vorgehen über Bord.
...

Etwa zwei Monate später kam das böse Erwachen. Aufgrund einer Strategieänderung benötigte eine andere Initiative das Budget dringender. Zum dritten Mal hatten sich die Prioritäten geändert.
...
Aufstehen, Weitermachen
...
Wieso ist es dieses Mal gelungen? In Gesprächen miteinander stellten wir fest, dass ...
"

http://www.harvardbusinessmanager.de/blogs/auch-wer-dreimal-scheitert-muss-nicht-aufgeben-a-1071964.html







Beispiel 2:





"Nah am Standard und doch ganz individuell – geht das?
...
Es kam, wie es kommen musste: Das Lastenheft erfuhr immer wieder Change Requests für neue oder geänderte Anforderungen aus den Niederlassungen. Die Abteilungen im Hauptsitz des Unternehmens nahmen dies als Einladung, auch ihre Sonderwünsche freizügig "einzukippen", so dass die prognostizierten Kosten über alle Budgetgrenzen hinausschossen. Nun machte das Projekt, was Piloten tun, wenn sie keine Landeerlaubnis bekommen: Es drehte Schleifen.
...
Als Strategie wurde vereinbart, nach einer jeweils festgelegten Zeitspanne ein funktionsfähiges Template fertig gestellt und getestet zu haben, das in folgenden Iterationen um priorisierte Inkremente ergänzt werden sollte, bis entweder der Zeit- bzw. Budgetrahmen erschöpft wäre oder das Template den Ansprüchen des Kunden hinreichend genügte.

Entsprechend wurden in der "klassischen" Projektplanung abgegrenzte Zeit- und Kostenblöcke eingesetzt, aus denen die Geschäftsleitung jederzeit belastbare Vorschauen erhalten konnte. Das gab dem Management Kalkulations- und Planungssicherheit.

Der Erfolg: Quick Wins, Flexibilität und Sicherheit
..."


https://www.projektmagazin.de/meilenstein/projektmanagement-blog/wie-projektmanagement-und-agilitaet-zusammen-mehr-nutzen-bringen_1








Studie von Roland Berger: Warum Megaprojekte so ... - Tagesspiegel


03.12.2015 - 90 Prozent der Megaprojekte überschreiten Budget und Zeitplan - Im Schnitt wird das ... dass deren tatsächliche Kosten im Schnitt um 55 Prozent über dem ursprünglichen Budget ...


http://www.tagesspiegel.de/advertorials/ots/roland-berger-studie-von-roland-berger-warum-megaprojekte-so-oft-scheitern-und-wie-sich-der-erfolg-sichern-laesst/12673456.html








Bahnbrechendes Denken – wie Unternehmen Innovation fördern


http://www.krauthammer.com/de/articles/breakthrough-thinking-%E2%80%93-how-companies-boost-innovation




FDP
Digitale Gesellschaft: Zukunftsfähigkeit des innovativen Mittelstandes in Gefahr


http://www.liberale.de/content/zukunftsfaehigkeit-des-innovativen-mittelstandes-gefahr








Resilienz ...


"Ist das nicht eine Frage der Persönlichkeit?

Willnow: Nein, es ist eine Fähigkeit, die ich bis zu einem gewissen Grad erlernen kann."

( http://www.zeit.de/karriere/beruf/2015-02/resilienz-mitarbeiter-unternehmen )


http://www.sueddeutsche.de/leben/resilienz-in-unternehmen-die-anti-stress-dressur-1.2389425





"Resilienz

 (lat. resilio 4. -lui, -sultum ‚zurückspringen‘, ‚abprallen‘) steht für:



Resilienz (Ingenieurwissenschaften), Fähigkeit von Systemen, bei einem Teilausfall nicht vollständig zu versagen

Resilienz (Materialwissenschaften), Fähigkeit eines Materials, nach einer elastischen Verformung in den Ausgangszustand zurückzukehren

Resilienz (Ökosystem), Widerstandsfähigkeit eines Ökosystems gegenüber ökologischen Störungen

(...)

Resilienz (Rechtswissenschaft), Fähigkeit von Recht, soziale Ereignisse zu absorbieren oder sich anzupassen

Resilienz (Urbanistik), Fähigkeit städtischer Strukturen, auch bei schweren Schäden zentrale Funktionen aufrechtzuerhalten

Resilienz (Zahnmedizin), Eigenschaft von Geweben, nach verformender Belastung in den Ausgangszustand zurückzukehren


( https://de.m.wikipedia.org/wiki/Resilienz )








"Resiliente Teams bzw. ganze Organisationen haben MitarbeiterInnen und Führungskräfte, die fähig sind, die Realität zu akzeptieren und anzupacken, wobei das Wertesystem resilienter Organisationen dabei als Halt in schwierigen Situationen dient, sodass die Arbeitnehmer in der Lage sind, zu improvisieren und alle ihre Ressourcen einzusetzen. Resilienz ist hier auch unter dem Aspekt der Kooperation zu betrachten, denn die Resilienz von Teams kann neben dem wiederholten Training kritischer Situationen vor allem durch die Verbesserung der Beziehung und Kommunikation zwischen den Gruppenmitgliedern erhöht werden. Wichtig sind in diesem Kontext positive gemeinsam erlebte und ausgedrückte Emotionen wie Enthusiasmus, Optimismus, Zufriedenheit, Wohlbefinden und Entspannung, letztlich ein transformationaler Führungsstil, geteilte Führungsaufgaben im Team, gemeinsames Lernen und die Entwicklung einer gemeinsamen sozialen Identität.
...
Resilienznetzwerk Österreich in dem Vertreter von Einsatzkräften, Militär und Verwaltung das Szenario eines totalen Internet-Ausfalls untersuchen. Auf der Homepage heuißt es: „Das Resilienz Netzwerk ist die Zukunftsplattform für Idealisten ohne Illusionen – Leute, die meinen, dass gute Ideen wichtig sind, um besser durchs Leben zu kommen, die aber versuchen, so wenig wie möglich von Illusionen aufgehalten zu werden, die einen bei der sinnvollen Vorbereitung auf die eigene Zukunft im Weg stehen. (…) Bei den zivilgesellschaftlichen Projekten geht es schließlich darum, ganz konkrete Aktionen auszuprobieren, mit denen man sich sinnvoll auf eine zunehmend turbulente Zukunft vorbereiten kann.“

Quelle: http://lexikon.stangl.eu/593/resilienz/
© Online Lexikon für Psychologie und Pädagogik
http://www.resilienznetzwerk.at









"Naturtalent oder gut trainiert?


'Sie haben nicht mehr oder viel mehr geübt, Sie haben sehr viel mehr geübt.'"

https://www.bilanz.de/management/training-reden








"Aristoteles sagt hier nicht einfach: wir lernen etwas durch Tun, also durch Versuch und Irrtum, durch bloßes Hantieren, Experimentieren und Manipulieren, sondern er sagt,

wir müssen zunächst die notwendigen
Kenntnisse und Techniken 
erwerben und
einüben, 

dann können wir sie kompetent, kreativ und kritisch
in konkreten Vorhaben
erweitern und ausbauen, 
damit wir zu Meistern unseres Fachs werden. 

Lernen durch Tun heißt dann: 

aufbauend auf Orientierungs- und Basiswissen, 

sind wir in der Lage, durch reflektiertes Handeln 
unser Reservoir an Fertigkeiten und Fähigkeiten
beständig zu verbreitern und zu vergrößern.


Festzuhalten ist, dass Aristoteles hier in der Tat die Position eines Lernens durch Handeln vertritt. Auffällig ist jedoch, dass seine Bemerkung oft verkürzt als ein Lernen ohne Belehrung verstanden und wird. Vor allem englischsprachige Theologen und Philosophen berufen sich auf Aristoteles' Satz, seit neuestem gelegentlich auch deutschsprachige Erlebnispädagogen und Managementtheoretiker, um ihr jeweiliges Konzept des »learning by doing« aufzuwerten und zu legitimieren."

http://www.mi-knoll.de/128401.html
https://de.m.wikipedia.org/wiki/Learning_by_Doing

( http://veraendern-verbessern-optimieren.blogspot.de/2016/01/deweys-learning-by-doing-was-wurde.html )








Deshalb:

http://veraendern-verbessern-optimieren.blogspot.de/2015/12/5-projektmitarbeit-buch-als-grundlage.html

[ Siehe: (1.2) Andere Arten gruppenbezogener Zusammenarbeit, (2) Methoden der Projektarbeit, (4) Zusammenarbeit in Projekten ]



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